Le Centre de Recherches sur l'Ordre Mondial
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Die neue Zivilisation
Am Anfang ist die Energie

Auteur: Joël Labruyère

Die neue Zivilisation wird auf der «freien Energie» basieren. Diese wird den entsprechend vorbereiteten menschlichen Gemeinschaften, die imstande sind, sie aufzunehmen und zu übertragen, zur Verfügung gestellt werden. Es geht um das Freilassen einer freien inneren Energie, die nicht zu verwechseln ist mit der Technologie, welche die elektromagnetische Kraft und die Elektrizität benutzt und wo es sich um das Netz des modernen Dämons handelt. Eine irdische Zivilisation muss die Möglichkeit bieten, sich auf rationale Weise für das Überleben zu organisieren und muss gleichzeitig fähig sein, die entsprechenden Mittel denjenigen bereitzustellen, die eine spirituelle Erhebung anstreben. Es ist fast nie leicht gewesen, beide Bedürfnisse ins Gleichgewicht zu bringen, außer in einigen seltenen Zeitabschnitten des Altertums.

Wenn das gegenwärtige Zeitalter liquidiert sein wird (es wird ganz sicher geschehen), dann wird die Menschheit aus einer geläuterten Atmosphäre, die günstig für Impulse von neuen schöpferischen Möglichkeiten ist, Nutzen ziehen können. Diese neuen Zeitumstände haben nichts gemein mit den Wunschträumen der Idealisten, denn diese projizieren die Zukunft auf der Basis der heutigen uns bekannten Welt, weil sie sich nicht vorstellen können, wie eine neu gestaltete, von neuen kosmischen Einstrahlungen überflutete Welt aussehen wird. Niemand weiß, welcher Natur die dann aufkommenden Zivilisationen sein werden. Eins ist aber sicher: Das Leben wird weiter bestehen, auch wenn die jetzige Ordnung niedergerissen werden muss, und sie wird zusammenbrechen, so wie alle Zivilisationen der Vergangenheit.

Wenn man davon ausgeht, dass von der aktuellen Zivilisation – mit Ausnahme der Kulturschätze – nichts zu erhalten ist, so wird nach dem Chaos, das der Regeneration der menschlichen Gesellschaft vorausgeht, auch nichts mehr von der alten Welt aufrecht stehen. Alles muss dann neu erdacht werden, und zwar auf der Grundlage von Werten, die uns heute unglaublich bzw. unmöglich erscheinen. Dass von der jetzigen Zivilisation nichts zu bewahren ist, wird den Anhängern der Evolutionstheorie als totaler Unsinn vorkommen. Wenn wir nach dem Sturm des Umsturzes eine harmonische Zivilisation errichten wollen, dann müssen wir uns von unseren schlechten Gewohnheiten und den althergebrachten Ideen in den wissenschaftlichen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Bereichen befreien. Alles das wird mit den Überresten der abgeschafften Welt hinweggefegt werden.

Diese Vision der Dinge beinhaltet nichts Außergewöhnliches, denn auf dieser Erde sind schon viele Male Zivilisationen untergegangen, und neue Zivilisationen haben begonnen, wodurch der Eindruck von einem primitiven Anfang - siehe die Urgeschichte - erweckt wird. Diese Epoche war eigentlich die Folge einer Katastrophe und nicht der Anfang der menschlichen Zivilisation, welche schon eine Existenz von Millionen Jahren hinter sich hat. Die Erde wird weiterhin bestehen, da sie die Schule des Bewusstseins aller Wesen ist, die sich auf dem Transitweg zurück zu ihrer ursprünglichen Welt befinden. Wir wollten ja gar nicht in diese Dimension hoher Dichte hinabsteigen, aber die «Schöpfer» haben uns diese Chance gegeben, so dass wir unsere gute Führung durch die Härte der Existenzbedingungen unter Beweis stellen können. Da es unsere Gewohnheit ist, immer alles zu beschädigen, ist dieses «Haus Erde» zu einer Kloake geworden, die regelmäßig «gereinigt» werden muss. Die zyklischen Katastrophen sind in Wirklichkeit neue, günstige Gelegenheiten für unsere Seelen. Der bevorstehende Urteilsvollzug (das Gericht) muss also nicht befürchtet werden, sondern wir sollten uns eher freuen, dass man uns nicht erlaubt, noch tiefer zu fallen. Was die parasitären Hierarchien betrifft, die den Planeten umschließen und ihm somit seine Lebenskraft absaugen, so werden diese schwere Rückschläge einstecken müssen. Gleichlaufend mit der Liquidierung gewisser imperialistischer Systeme und der Bereinigung der unsichtbaren Dimensionen der Erde sowie der Umgestaltung der Erdoberfläche werden neue Zivilisationsstätten in Erscheinung treten.

Wir werden nun einige Aspekte der zukünftigen Zivilisation beleuchten, indem wir einige Hypothesen aufstellen, die im Zusammenhang mit den Ursachen der Dekadenz und der planetaren Probleme stehen. Man muss mit Vorsicht zu Werke gehen, um nicht auf diese «neue Zivilisation» unsere idealistischen Phantasievorstellungen zu projizieren und darin die Umsetzung einer neuen Utopie zu sehen. Das wäre ein großer Fehler, denn die Umwälzung der irdischen Verhältnisse wird auf keinen Fall zur Erfüllung unserer Träume stattfinden. Wenn man die zukünftige Welt genauso wie die Idealisten und die Utopisten des 19. und 20. Jahrhunderts konzipieren würde, dann würde das zu großen Desillusionen führen. Es würden erneut Zivilisationsformen entstehen, die vergleichbar mit allen denen sind, die es bereits unter der Sonne gegeben hat, d.h. Gesellschaften, die den Zufälligkeiten des Kollektiv- und Einzelkarmas unterliegen. Die Erde ist noch nie ein Paradies gewesen, und die Schöpferintelligenzen haben auch nicht gewollt, uns in einem Lustgarten unterzubringen, sondern sie wollten uns erlauben, schwierige Situationen zu experimentieren, damit wir «bewusst» werden. Keine Zivilisation der Vergangenheit hat sich angemaßt, die materielle Welt in ein irdisches Paradies verwandeln zu wollen. Der Mensch ist kein fairer Spieler. Er zerstört alles und will trotzdem daraus Profit ziehen. Seit dem Auftreten der totalitären Ideologien, die es für möglich halten, die Natur anhand der materiellen Wissenschaft mit Gewalt zu bezwingen, anstatt mit deren Kräften – wie im Altertum - intelligent zusammenzuarbeiten, hat uns diese Gewaltanwendung gegen die Natur in die entgegengesetzte Richtung des erhofften Fortschritts geführt. Wir sind in eine Hölle hineingerannt, die voll von Spannungen, Verschmutzungen, Verseuchungen, Ungeheuerlichkeiten, kriminellem Wahnsinn und Sklaverei ist. Die Liste unserer Verbrechen ist endlos, und trotzdem möchten wir, dass dies in eine perfekte Welt führt! Die humanen, materialistischen Ideologien und insbesondere die verheerendste, aber auch die verlockendste von allen, nämlich die sozialistische Doktrin, haben uns das Grundwesen ihrer illusorischen und irrsinnigen Natur enthüllt und gezeigt, dass sie ins Gegenteil der ursprünglich gut gemeinten Absichten führen können. Der technokratische Sozialismus ist dennoch von der Elite als bestes Mittel zur Kontrolle und Verwaltung der Massen angenommen worden.

Der Vorsatz der humanistischen Ideologien beruht auf der Arroganz, sich anzumaßen, auf der Erde Verhältnisse etablieren zu wollen, die unabhängig sind von den Rhythmen, welche die kosmischen Zyklen bestimmen. Keine der Zivilisationen der Antike hat je davon geträumt, den Himmel auf der Erde zu errichten. Die Natur kann mit unseren Idealen nichts anfangen, deswegen schüttelt sie regelmäßig ihre Schmarotzer ab. Der Natur sind unsere launigen Einfälle gleichgültig, aber wenn man versucht, sie zu nötigen, lehnt sie sich auf und vernichtet uns. Man muss lernen, ihre Gunst zu erlangen. Dies ist möglich, wenn man die Spielregeln einhält und bedenkt, dass die Menschen hier auf der Erde nicht zu Hause sind und dass sie nur toleriert werden, jedoch nur solange sie den Ort so sauber halten wie er bei ihrer Ankunft war. Das ist keine humanistische Idee, aber sie ist wahr und ist seit der grauen Vorzeit durch Fakten belegt. Der Mensch muss sich auf seiner irdischen Pilgerreise begnügen, sein «Zelt» aufzustellen und dabei vermeiden, den Boden zu besudeln, weil der noch anderen dienen muss, insbesondere dem Tierreich, welches uns nicht gebeten hat, seinen ursprünglich nur für Pflanzen und Tiere konzipierten Lebensraum zu ruinieren. Wenn die Erde je ein Paradies gewesen ist, dann war es das der Tiere und Pflanzen, bevor wir in diese Dimension gefallen sind, wo man uns wegen unserer Raubsucht verwirft. Die irdische Natur, die an und für sich perfekt ist, muss nicht «verbessert» werden, um unserem Wahn gerecht zu werden. Und so haben wir jetzt die «wackere neue Welt», die wir verdienen.

Die Erde war in Wirklichkeit ein Paradies für die organische Alchemie der tierischen und pflanzlichen Spezies sowie der unsichtbaren Kreaturen, die mit den Naturreichen zusammenarbeiten. Nun ist aber der spirituelle Mensch kein Tier, sondern ein Geist, der einen tierischen Körper bewohnt. Sein angsterfülltes Denken drängt ihn, nach dem Ursprung seiner Herkunft zu suchen. Gewisse Menschen ahnen, dass sie aus ihrer ursprünglichen Heimat deportiert wurden, aber die Mehrheit umgibt sich mit Ideen und Besitztümern, die derartige Gefühle ersticken. Um seinen Begierden freien Lauf zu lassen und seine Ängste zu stillen, verwüstet der Mensch seinen Lebensraum und beweist damit, dass er ohnmächtig ist, zu seinem inneren Geistwesen und zum Weg der Rückkehr in die Universal-Harmonie zurückzufinden. Weil er tief im Inneren seines Wesen ahnt, dass es ein anderes Universum in einer anderen Dimension gibt, kann sich der Mensch trotzdem - so harmonisch wie irgendwie möglich - in die irdische Natur integrieren, in welche er von Zeit zu Zeit wiederkehrt, um sein Bewusstsein auf Probe zu stellen. Es stimmt, dass der Mensch hier auf diese Erde deportiert worden ist, und das Beste, was er in Anbetracht seiner ziemlich unsicheren Überlebensverhältnisse tun könnte, wäre, eine Befreiung bzw. Erlösung – egal welcher Art – anzustreben. Anstatt sich in den weltlichen Geschäften zu verlieren, hätten die Religionen die Suche nach dem «individuellen Heil» den Menschen lehren sollen. In der Tat ist in den Religionen die Rede von einem ewigen Universum, einem absoluten Reich, aber sie besitzen davon den Schlüssel nicht mehr. Um ihre geistige Armut zu vertuschen, haben sie die «Post-mortem-Paradiese» (nach dem Tode) erfunden, die nur provisorische Ebenen sind, wo die Seele sich von ihren während des Erdenlebens angesammelten Spannungen entlädt, bevor sie wieder auf der Erde inkarniert. Das Paradies des «Zustandes des erlösten Wesens» ist unerreichbar für alle, die noch nicht die Gestaltung des Bewusstseins-Körpers oder des Körpers der Unsterblichkeit der Himmelsreisenden vollzogen haben.

Inzwischen sollten wir uns so organisieren, um unter den irdischen Bedingungen und den hier herrschenden unerbittlichen Gesetzen leben zu können. Je besser man die Regeln dieser Welt versteht, desto leichter kann man sich davon lösen. Mit den metaphysischen Ideen ist Schluss, wenn der Magen zu knurren beginnt. Ja, man muss zuerst essen. Das Land muss bearbeitet werden, um Nahrungsmittel zu produzieren. Eine soziale Organisation ist nötig, um das Fortbestehen der Spezies zu sichern. Durch die Irrungen und Wirrungen der Geschichte und aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahrhunderte haben wir wenigstens gelernt, was man nicht mehr tun darf. Ohne unsere mentalen und wissenschaftlichen Fähigkeiten zu verleugnen, werden wir gezwungen sein, eine ganz neue Organisation der Gesellschaft zu erfinden. Diese künftigen Zivilisationsformen können in dem aktuellen Rahmen nicht entstehen, da die Gesellschaft es nicht erlaubt, aber der Hauptgrund ist, weil wir noch nicht fähig sind, die neuen Energien zu beherrschen. Diese Energien können die auf die herkömmliche Art und Weise produzierten Energien noch nicht (auch nicht allmählich) ersetzen, denn sie hängen von einem neuen Bewusstsein ab, welches sich noch in einem Embryozustand befindet. Dieses «neue Bewusstsein» wird die zukünftigen Lebensbedingungen bestimmen, natürlich nur, wenn wir uns von unseren schlechten Hirten nicht zermalmen lassen. Die größte Gefahr wäre, auf eine natürliche und progressive Umwandlung zu setzen. Die meisten der idealistischen Bewegungen sind Opfer dieser Illusion geworden, welche von den Ausbeutermächten, die so perfekt die Ideale des Fortschritts und der Evolution manipulieren, verbreitet werden.


Ein neues Bewusstsein

Je weniger Theorien man über das Erscheinen eines neuen Bewusstseins aufstellt, desto mehr hilft man diesem bei seiner Entfaltung. Man darf dies nicht auf ein anzustrebendes Ideal herabstufen, denn diese «Geburt» vollzieht sich unter den derzeit herrschenden schwierigen Lebensumständen. Es handelt sich um einen dramatischen und realen Prozess, denn sonst wäre es nichts Besonderes. Manche haben versucht, dieses Bewusstsein mittels verschiedener Übungen oder Praktiken zu erreichen, aber man sollte doch das Ziel nicht verkennen. Das neue Bewusstsein hat nichts zu tun mit dem Streben nach Wohlbefinden und Gesundheit, die allein die positiven Resultate einer richtigen Lebensweise sind, unter der Voraussetzung natürlich, dass die aktuelle Gesellschaftsordnung es zulässt. Wenn man den Organismus und die Psyche forciert, riskiert man, die obsoleten Kräfte neu zu stimulieren, und das wäre ein Hemmnis für das Aufkommen eines neuen Bewusstseins.

Gewisse energetische oder spirituelle Praktiken sind gut für die geistige Ausgeglichenheit und die Gesundheit, jedoch ungeeignet, um die neuen kosmischen Kräfte zu assimilieren, die derzeit - aus dem Zentrum des Universums kommend- in die Atmosphäre eindringen. Wir können keinen Einfluss auf diese hohen Energien nehmen und sind unfähig, diese Einströmung mit unseren psychischen Organen zu bändigen. Es handelt sich um einen spirituellen Energieerguss, der für alle bestimmt ist, der aber nur denjenigen bewusst werden kann, die ihn ganz bewusst in ihrem inneren Wesen aufnehmen. Auch ist es möglich, dass seine positive Auswirkung bei denen, die sich diesem Erguss widersetzen, ins Gegenteil umschlägt, und dass diese dann einem Gericht und einer Zerstörung entgegengehen. So sieht man schon eine neue Form des Bösen bei den Menschen, die sich selbst belügen, in Erscheinung treten. Es ist ein Versuch, das alte System, mit dem sie sich identifiziert haben, zu verteidigen. Sie klammern sich mit Hartnäckigkeit an die Ebene der Materie, obwohl die Zeit gekommen ist, diese zu verlassen. Dieses «Böse» könnte in Zukunft ungeheuerliche Ausmaße erreichen, und zwar aufgrund der Verzweiflung, in welche diejenigen geraten, die sich an all dem festklammern, was dem Untergang geweiht ist, und die sich deswegen hinter der Technologie, dem Beton und dem Stahl - oder hinter Dogmen und Ideologien - seit mehr als einem Jahrhundert verschanzen. Aber dieses schwankende Bollwerk wird kippen. Unterdessen schleicht sich der Satanismus – Satan ist der Widersacher, derjenige, der sich entgegenstellt – in die Gedanken und die Taten ein und wird deshalb leicht identifizierbar, was den spirituell erwachten Menschen hilft, sich von ihm frei zu machen.

Zahlreiche Menschen erleben ein Erwachen in der Realität. Anstatt deswegen Niedergeschlagenheit zu empfinden, sehnen sie sich inbrünstig nach einem neuen Leben. Leider aber lassen die Verhältnisse der aktuellen Zivilisation keine neue soziale Organisation zu, die besser für die Aufnahme der auf die Menschheit einfließenden kosmischen Strahlen geeignet wäre. Es wird versucht, ein «Goldenes Zeitalter», das es nicht gibt, zu parodieren, und das gleicht einem Verrat. Viele über die Medien bekannte Prominente haben sich die Maske der guten Gefühle und der oberflächlichen humanitären Güte aufgesetzt. Diese Maskerade beinhaltet für uns alle den Test der geistigen Klarheit. Die folgende Lektion kann daraus gezogen werden: Obwohl die gegenwärtige Zeit neue Möglichkeiten bietet, verhindert die politische Situation – im breiten Sinne gesehen – deren Verwirklichung, ohne jedoch ihre Aktion im Inneren unseres Wesens zu hemmen. Die Wahrheit wird zwar verhöhnt, aber nichts wird sie aufhalten oder schmälern. Da wir dies wissen, gebietet uns die Weisheit, uns entsprechend vorzubereiten und den universellen Strahlungen keinen Widerstand zu leisten. Bei unserem aktuellen Bewusstseinszustand, ein Produkt des alten Systems, ist es unmöglich, ein neues Leben zu erreichen. Dies ist leicht zu verstehen, aber vom Ego, dem es nur um seine Erhaltung geht, schwer zu akzeptieren. Übrigens ist es bereit, um sich zu erhalten, das «spirituelle Ego» zu spielen. Es kann sich sogar in ein «frommherziges Ego» oder in einen großen Humanitaristen verwandeln. Betrachten wir nur die Nobel-Preis-Parade! Das gleicht einer Modenschau. Es macht keinen Sinn, die sozialen und politischen Verhältnisse zu verbessern, was sogar das allernegativste wäre, denn diese Systeme sind zum Verschwinden verurteilt, und zwar nicht durch des Menschen Willen, sondern durch die Aktion der universellen Regenerationskräfte. Der Widerstand hätte eine Verschlimmerung der weltlichen Dekadenz zur Folge, beim Individuum wie bei der ganzen Menschheit.

Das neue Bewusstsein befindet sich in seiner Geburtsstunde. Die Verweigerung dieser Wiedergeburt wird einen Teil der Menschheit zu einer Verstockung bzw. Verhärtung im Bösen führen. Eine «Auslese» ist im Gange: nichts Bösartiges, nur wahre Gerechtigkeit! Das Universum achtet das Gesetz des freien Willens, aber die Korrekturkräfte, die zu retten versuchen, was verloren ist, gehen mit ihrer ganzen unnachgiebigen, engelhaften Reinheit ans Werk. Es wird ein «Gericht» geben, wobei mit den parasitären Hierarchien abgerechnet wird. Wir werden diesen Aspekt nicht näher beleuchten, aber allein aus unserer Selbstbeobachtung können wir lernen, dass die Nichtbeachtung des Universal-Gesetzes zur Krankheit oder zum Mangel an Gleichgewicht führt. Wenn wir das anspornende Flüstern dieses neuen Bewusstseins bereits wahrnehmen, dann sollten wir uns organisieren, um ihm ein günstiges Milieu zu schaffen.

Zurzeit sind wir gespalten zwischen einem Sozialleben voller Hinterhältigkeiten und unserem Innenleben, welches wir manchmal unserer Umgebung verheimlichen müssen. Diese schwierige Situation hilft uns dennoch, uns vom alten System loszusagen und trotzdem mitten in der Realität zu verbleiben. Das ist eine sehr starke Kraft. Wir sind dabei, ein Machtpotential zu speichern, denn es gibt keine härteren Verhältnisse als die, in denen wir heute leben. Der sich auf dem spirituellen Pfad befindliche Mensch muss sich nicht um die Verbesserung der politisch-sozialen Lage sorgen, denn eine Verbesserung ist sowieso unmöglich und wäre nur eine Energieverschwendung. Wir möchten diesbezüglich alles völlig klarstellen: Das alte System ist jenes, welches uns aufgrund unseres Karmas auf Probe stellt; und unter dem spirituellen Gesichtspunkt betrachtet, ist diese Bewährung hervorragend für unsere Perfektionierung. Wenn wir von einer neuen Zivilisation sprechen, so ist damit nicht gemeint, eine Revolution durchzuführen oder auf die Ankunft eines goldenen Zeitalters zu warten, welches sich nach und nach auf der alten Ordnung errichtet. Wenn die Dinge auf diese Weise geschehen würden, könnte sich grundsätzlich nichts ändern. Wir können voraussagen, dass die gegenwärtige Zivilisation noch weiter bestehen wird, ohne jedoch sagen zu können, wie lange sie dauern wird, aber parallel zu der unumstößlichen Dekadenz der Menschheit wird ein Teil davon eine Mutation erleben, die das progressive Aufkommen einer total anderen Gesellschaft - im Vergleich zur alten - mit sich zieht. Diese neue soziale, gemeinschaftliche Organisation wird günstig sein für die Beschleunigung der Umwandlungsprozesse bei denjenigen, die bereits auf dem Wege zur Erlösung engagiert sind. Sie wird aber auch einen harmonischen materiellen Rahmen den Menschen bieten, die sich auf diese Umwandlung vorbereiten. Es wird unvermeidbar zu einem Schock und einem Bruch kommen zwischen diesen beiden menschlichen Gruppen, die in entgegengesetzte Richtungen gehen: die eine trachtet nach Harmonie mit dem Universum, während die andere sich immer mehr robotisiert.

Die neue Zivilisation, die wir etablieren wollen, wird nicht von den internationalen Rednertribünen herab verordnet werden. Die planetaren Autoritäten werden – im Gegenteil – alles daransetzen, um sie zu bekämpfen, weil sie das Ende ihrer Privilegien bedeutet. Aus diesem Grunde haben sie die verschiedenen Kontrollsysteme erfunden, damit die Massen von den Einflüssen des neuen Zyklus abgehalten werden und um sie desto mehr mit dem Fernsehen abzustumpfen, welches kontinuierlich ihre ans Unterbewusstsein der Menschen gerichtete unterschwellige Propaganda aussendet. Ein gewisser Zeitpunkt wird kommen, wo wir das Spiel aufgeben werden. Es wird wie ein Exil, eine Art «Flucht aus Ägypten» sein. Wenn wir uns definitiv von diesem System loslösen, werden wir keine andere Wahl haben, als neue Lebensräume zu schaffen, die man noch nicht definieren kann. Keine Autorität der Welt kann das verhindern, da die kosmischen Kräfte unwiderstehlich agieren. Alle die, die offen sind für die neuen Gedanken und das neue geistige Streben, werden sich untereinander erkennen und sich vielleicht vereinen, um die Grundlagen der neuen Zivilisation zu etablieren. Dies kann mittels Experimentierung neuer Formen des Gemeinschaftslebens erfolgen, denn ein Mensch existiert nur in der Beziehung zu anderen.


Am Anfang ist die Energie

Eine Zivilisation beginnt immer dann, wenn Menschen aufgrund von höheren Prinzipien eine Gruppe bilden, um zusammen eine Schöpfungsenergie frei zu lassen, die ein Volk «befruchten» kann. Dieser Prozess bereitet sich lange Zeit im Voraus vor und beginnt lange vor dem Ende der vorherigen Zivilisation. Wenn ein derartiger Ideenstrom eine Menschengruppe erfasst, so wird diese als Kollektiv zu einem Sammelpunkt bzw. Empfängerinstrument. Eine Gesellschaft kann auf diese Weise auf einem jungfräulichen Boden oder auf den Ruinen einer erloschenen Zivilisation entstehen. Die aktuelle Zivilisation muss also zuerst untergehen oder sich zumindest im Dahinsiechen befinden, damit sich neue Möglichkeiten den Weg bahnen und konkret verwirklichen können, sonst würde man die alte Gesellschaft stärken, indem man versucht, sie zu verbessern. Diesen Punkt kann wohl unsere Mentalität am aller schwersten nachvollziehen. Wir wissen, dass ein solcher Prozess die Zivilisationen des Altertums beendet hat; uns fehlt aber der Abstand, um einzusehen, dass unsere Zivilisation das gleiche fatale Schicksal treffen wird. Da wir eine planetare Ordnung haben, fällt es uns schwer, uns vorzustellen, dass sie sich eines Tages auflösen wird, um Platz für etwas ganz anderes zu machen.

Die Ägypter, Griechen und Römer haben sich gewiss auch nicht das Ende ihrer Kultur und das Aufkommen der Gesellschaft des Hohen Mittelalters vorstellen können. Seit dieser Epoche sind wir gewöhnt festzustellen, dass unterschiedliche Zeitabschnitte nacheinander folgen, die jedoch organisch untereinander verbunden sind, was uns die Illusion gibt, dass eine nie mehr endende Weiterentwicklung im Gange ist. Die gleiche Illusion hat sicher auch dem Bürger Roms glauben lassen, dass sich das Römische Reich immer weiter – ohne Ende und bis zum Ende der Zeit – ausbreiten würde. Aber sein Ende ist in einigen Generationen gekommen, und genauso wird es dem derzeit von den US-Amerikanern angeführten Weltreich ergehen. Wenn der Wind sich zu wenden beginnt, kann sich alles überstürzen, und das umso brutaler, weil die Natur den Spieß gegen das Imperium umdrehen wird. Es handelt sich nicht mehr allein um Horden von Barbaren, sondern um den Planetengeist, der mittels Katastrophen und verschiedenen Kalamitäten agieren wird. Ja, so wird es kommen.

Wir sind von der Idee einer progressiven Evolution konditioniert. Wir wollen Neues, aber ohne das Alte loszulassen. Wir träumen von umweltsauberen Motoren, ohne uns bewusst zu sein, dass allein schon die Idee von einem Motor archaisch ist und dass die mit Wasser angetriebenen Autos das Voranschreiten des Betons nicht verhindern. Man muss viel Höheres anstreben und eine Zivilisation erdenken, die überhaupt nichts mit der aus dem Materialismus hervorgegangenen Technologie zu tun hat.

Das Leben braucht keine Motoren und schwere, komplizierte technologische Systeme, denn es ist durchaus möglich, leichte energetische Strukturen herzustellen, die den Höhenflug und sogar interplanetare Flüge ermöglichen. Wir meinen hier eine Zivilisation ohne Motor, aber nicht ohne Technologie. Die uns bekannte Technologie beruht auf antinatürlichen Prinzipien, obwohl es eine unerschöpfliche Energie gibt, die man ohne Hilfe von Apparaten nutzbar machen kann.

Energiekrisen gibt es nicht. Wo herrscht denn Energiemangel im Universum? Und wenn die Energien so reichlich vorrätig sind, warum sind wir dann so schwach, müde, krank, deprimiert…? Sind wir vielleicht geschwächt, weil wir nur die dichtesten Energien verwenden, anstatt zu lernen, die in der Atmosphäre im Überfluss vorhandenen natürlichen elektromagnetischen Energien zu gewinnen, zu speichern und zu verteilen? Es gibt zahlreiche Energieformen. Wir müssen nur begreifen, dass die uns Menschen direkt zugängliche Energie jene ist, die wir in uns selbst finden können, sobald wir unsere Aufmerksamkeit nach Innen lenken. Vom tierischen Magnetismus, der niedrigsten Energiestufe, bis zu den höheren kosmischen Strahlungen, gibt es eine breite Skala von elektromagnetischen Strömungen. Bestimmte Kräfte befinden sich auf natürliche Weise in unserem Besitz, andere wiederum sind uns nur über eine Bewusstseinsanhebung mittels Geistesanstrengung zugänglich.

Die fundamentale Energie der Natur ist eine Strahlung, die uns die Lebenskraft bringt und die Naturreiche erhält. Diese Energie kann durch eine Geistesanstrengung vervielfacht werden, wie in den magischen oder eigenwillig durchgeführten Ritualen. Im Allgemeinen ist der Bereich sehr begrenzt, denn einem Individuum ist es nicht erlaubt, die universellen Gesetze zu übertreten. Je tiefer das Bewusstseinsniveau sinkt, desto mehr muss gekämpft werden, um Energie zu gewinnen, und das geht von der Erdölbohrung bis zum Abbau anderer Rohrstoffe. Können wir hier die Tragik dieser gegen die Natur ausgeübten Gewalt erkennen? Individuell verbrauchen wir Lebensenergie, die nach Außen hin mit einem kontinuierlichen Verlust verbrennt. Aber wir könnten auch lernen, die innere Energie zu speichern, um sie durch Implosion zu nutzen. Das kann man als freie innere Energie bezeichnen. Die Lebensverhältnisse in der materialistischen Zivilisation erlauben nicht, die freie Energie (bekannt unter «Grüner Strahl» oder «Vril») für eine individuelle Nutzung zu gewinnen, denn die Einzelperson befindet sich in ihrem emotionalen und mentalen System zu sehr eingekapselt. Auch ist sie in einem begrenzten Bewusstsein eingeschlossen, welches die kosmischen Kräfte blockiert, die uns deshalb nur in schwacher Dosierung und unbewusst durchdringen können.



Die energetische Zivilisation

Alle Welt redet von Energie. Daraus muss man schließen, dass wir nicht mehr viel Kraft haben. Anstatt sich über die Ursache dieses Energiemangels Fragen zu stellen, verkauft man uns «Therapien» und «Wellness» als Ersatz. Seinerzeit schwuren die Anhänger der Naturheilkunde nur auf Diäten, aber heute verspricht man uns überall eine sofortige Besserung. Die Krankheit ist zum unerbittlichen Feind erklärt worden. Es herrscht eine wahre Obsession, so schlimm, dass die Leute ihre Seele für eine Linderung verkaufen würden. Die Suche nach der verlorenen Gesundheit ist das Zeichen eines Mangels an Lebensenergie und einer Schwächung des durch elektromagnetische und chemische Verseuchungen überlasteten Immunsystems. Aber unser kläglicher Zustand ist hauptsächlich auf unsere emotionale und geistige Verwirrung zurückzuführen.

Von einem tiefgründigeren Standpunkt aus betrachtet - muss man folgern, dass wir schon seit so langer Zeit von der Universal-Quelle abgekoppelt sind, dass jegliche Verbesserung unmöglich ist, wenn wir nicht die notwendigen Schritte unternehmen, um die Verbindung mit der fundamentalen Energie wieder herzustellen.

Wir müssen uns total in Frage stellen. Jeder, der sich auf einen spirituellen Pfad begibt, muss auch fähig sein, die Verantwortung für die sich ergebenden Konsequenzen zu übernehmen und nicht versuchen, diesen entgehen zu wollen. Die Krankheit sowie im weiteren Sinne, das Leid, sind der irdischen Existenz innewohnend. Wer diese Wahrheit leugnet, wird laufend irgendwelche ungewisse Lösungen für seine Probleme suchen, bevor er eines Tages die» Kunst des Loslassens» entdeckt. Dann wird er, ohne jedoch eine ganz perfekte Gesundheit zu erreichen, einen Bewusstseinszustand entdecken, der automatisch eine therapeutische Immunität herbeiführt. Solange das seit undenklichen Zeiten angehäufte Karma nicht liquidiert oder in Güte und Weisheit umgewandelt ist, wird die Existenz des Menschen von der in seinem Wesen eingeprägten negativen «Ladung» der vergangenen Taten bestimmt. Wenn wir uns unserer Verantwortung in diesem Prozess nicht bewusst werden wollen, so werden die durch die diversen Heilmethoden erreichten Linderungen die Situation noch eher komplizierter machen. Dieses sollte jeder ehrliche Therapeut allen seinen Patienten sagen, wenn er ihnen wirklich helfen möchte. Nun, wir wissen, dass die Leute einfache Lösungen fordern, weil sie sich nicht von Grund auf ändern wollen.

In einer Zivilisation ohne Weisheit muss es zu einer Krise kommen, damit sich neue Möglichkeiten bieten können. Es ist wichtig zu begreifen, dass die alte Zivilisation unaufhaltbar auf ihren Untergang zusteuert. Alles wird vernichtet werden, und der Wiederaufbau muss dann auf ganz neuen Grundlagen erfolgen, da sonst das Risiko besteht, dass sich die Hölle erneut Jahrhunderte lang einstellt, was in einer Krise und einer noch viel gewaltsameren Zerstörung enden würde. Alle reaktionären Kräfte setzen derzeit alles daran, um mit Hilfe technologischer Köder und anhand der Überwachungssysteme der Menschen die morschen Strukturen aufrechtzuerhalten. Hinzu kommt, dass bestimmte spirituelle Hierarchien, welche die Menschheitsgeschichte in eine ihnen günstige Richtung lenken, sich der großen Wende widersetzen. Aus konservativen Gründen haben sich diese Entitäten mit den Dunkelmächten verbündet, um eine zentralisierte Weltordnung zu errichten, womit sie eine strenge Kontrolle über die Menschheit sicherstellen wollen. Diese Mächte sind eigentlich nur «weiß» im Gegensatz zu den «schwarzen Kräften», sie handeln aber mit dem gleichen Selbsterhaltungstrieb. In der Vergangenheit hatten sie gewisse Zivilisationen in ihre Obhut genommen, sind aber jetzt nicht mehr fähig, den kommenden großen Umsturz auf sich zu nehmen. Anstatt sich zurückzuziehen, versuchen diese rückschrittlichen Kräfte, eine überholte Ordnung aufrechtzuerhalten.

Manche Personen sind verblüfft, wenn man ihnen sagt, dass auch die spirituellen Mächte auf Irrwege geraten können, und zwar dermaßen, dass sie sogar einen Zykluswechsel verweigern. Wenn man jedoch diese Frage im politischen Sinn analysiert, versteht man, warum diese spirituellen Hierarchien in höchster Not sind. Im neuen Zyklus sind auch sie zur Mutation gezwungen, was ihnen genauso schwer fällt wie der gewöhnlichen Menschheit. Also organisieren sie sich und stellen zu ihrem Überleben einen Rettungsplan auf. Sehr kraftvolle Strahlen, kommend aus den höheren Dimensionen, vollziehen zurzeit eine Läuterung und eine Erneuerung der irdischen Ebene. Jeglicher Widerstand ist demzufolge zum Scheitern verurteilt. Die alte Ordnung der Dinge wird von Grund auf umgewälzt werden. Das Universal-Gesetz will vermeiden, dass die Menschheit sich «zusammenkauert» und will ihr helfen, die Ketten zu lockern, durch welche sie an die obsolete irdische Ordnung gefesselt ist. Die Menschen, die sich der neuen Strömung anschließen, werden sich von ihren Ketten befreien, während die anderen auf ein niedrigeres Niveau absteigen. Zahlreiche Personen haben die Idee eines Umsturzes akzeptiert, weil sie sich des hier auf Erden herrschenden Leides bewusst geworden sind. Mit einem von Mitleid erfüllten Herz flehen sie den «Himmel» an, den Erneuerungsprozess zu beschleunigen. Andere aber flehen Gott an, das «Gericht» zu vertagen oder zu verhindern, womit sie den Beweis erbringen, dass sie sich den universellen Gesetzen widersetzen und keine Zuversicht auf Gott haben.

Wie wird die Zivilisation aussehen, die nach dieser alten Welt kommt? Das Leben wird ganz bestimmt völlig anders sein. Um sich eine Vorstellung davon zu machen, muss alles vergessen werden, was wir über die sozialen Organisationen kennen. Das Gemeinschaftsleben wird auf dem Einsatz der kosmischen Energie beruhen. Heute klingt das wie Science-Fiction, da unsere Existenz von Systemen abhängt, welche die freie Energie blockieren, und zwar auf individueller und technologischer Ebene. Unsere derzeitige Gesellschaft besitzt nicht die Fähigkeit, sich der freien Energie zu bedienen und sie zu verteilen. Seit mehreren Jahrhunderten ist die Zivilisation nur ein Herumbasteln bzw. eine Pfuscherei, was uns recht und schlecht lediglich das Überleben gestattet, da wir von der kosmischen Energie abgekoppelt sind.

Die Ideologien, die Theologie und die Wissenschaft sind «Flickwerke», die den Eindruck einer logischen Ordnung erwecken. Sie gehen jedoch aus einem fundamentalen Irrtum hervor. Die Menschen versuchen alles, um dieses System am Leben zu erhalten, als ob es das Produkt einer normalen Evolution sei, wo es doch immer nur mehr Dekadenz sowie moralisches und materielles Elend hervorbringt. Und das soll der nicht aufzuhaltende Forschritt sein? Die «Hohen Tiere» rühmen sich, wenn sie von «der Wissenschaft» und «der Medizin» sprechen, aber diese Fächer sind genau so grobschlächtig wie die theologische Auslegung über den Ursprung des Lebens. Die Genies, auf welche die Gesellschaft so stolz ist, die «großen Köpfe, die in den Mausoleen ruhen, beleuchten eigentlich nur die allgemeine Mittelmäßigkeit. Eine ihrem Namen würdige Zivilisation bringt nicht nur vereinzelte Genies hervor, sondern sie gestattet jedem, seine wahre Individualität zu entfalten. Die übrigens dennoch bemerkenswerten Beiträge dieser großen Köpfe haben dem trügerischen System das Überleben gestattet, indem die Zivilisation sich im Materialismus verhärtete – mit Ausnahme der Bemühungen der großen Künstler, die doch ein wenig Licht in diese Hölle herunterkommen lassen konnten. Zu oft aber haben die Werke dieser Genies dem System Kraft für seine Erhaltung gegeben. Wie viele Künstler und Denker sind verleugnet und verfolgt worden, bevor sie zu Leitsternen des Systems wurden? Wir sollten uns nichts vormachen. Nach einer Zeit großer Spannungen werden die an ihren Privilegien hängenden Mächte versuchen, ihr totalitäres Weltreich durchzusetzen oder - wenn sie sich gezwungen sehen, den Rückzug anzutreten, dann die «Politik der verbrannten Erde» anwenden. Da wir uns dem nicht widersetzen können, bleibt uns nur, das Ende der Krise abzuwarten. Ein schnelles Ende wäre am besten!

Ohne zeitliche Angaben zu riskieren, was auf eine perverse Weise das Schicksal aufgrund von Pseudo-Prophezeiungen durchkreuzen bzw. beschweren würde, gibt es über den Ausgang der Ereignisse keine Zweifel. Die Termine stehen fest, aber «niemand kennt den Tag und die Stunde». Die große Umwälzung könnte sich über lange Zeitperioden hinziehen, und es ist sinnlos, auf ein «Goldenes Zeitalter» oder eine Art von historischer Renaissance zu hoffen. Das würde lediglich bedeuten, dass die Welt-Autoritäten Zeit gewinnen wollen. Den sich in großer Bedrängnis befindlichen Menschenmassen wird es unmöglich sein, der Versuchung – «Antichrist» genannt – zu widerstehen, und sie werden dem ersten besten «Erlöser», der ihnen «Sicherheit und Frieden» verspricht, zujubeln. Es wird deswegen gesagt, dass diese Zeit die eines «Gerichtes» ist, nämlich eine (Eignungs-)Prüfung auf der ganzen Welt, um diejenigen Seelen auszuwählen, die sich nach der Wahrheit sehnen und die nicht bereit sind, diese für ein bisschen Komfort zu opfern.

Gleichzeitig mit dem Zusammenbruch des alten Systems, welches sich mit der Kraft der Verzweiflung zur Wehr setzen wird, werden vereinzelte Zivilisations-Herde, ohne Zentralisierung und ohne offensichtliche Organisation, in Erscheinung treten.

Wir sind die Keime dieser Gesellschaften der Zukunft, welche die neuen freien Nationen bilden werden. Wir dürfen unsere alten Kriterien nicht auf die Zukunft projizieren, denn alle idealistischen Modelle sind unter den obsoleten Bedingungen der alten Welt als deren Produkt erdacht worden. Seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts sind alle Alternativ-Experimente in dieser Paradoxie versunken: Aus Altem wollte man Neues machen! Die neuen Möglichkeiten – materialistischer oder spiritualistischer Art - sind in dem von den alten Ideologien geprägten Umfeld untergegangen.

Heute steht ganz klar fest: Nichts ist von der alten Welt zu erhalten! Es besteht kein Risiko, etwas Kostbares zu verlieren, denn alles, was «wahr» ist, ist unantastbar. Wenn man seinen Irrtum einsieht, besteht keine Gefahr, dass man der Wahrheit schadet. Diejenigen, die das «Flüstern» eines neuen Bewusstseins wahrnehmen, werden keine Furcht empfinden, wenn sie der materialistischen Hölle den Rücken kehren, da sie wissen, dass sie berufen sind, eine neue Welt zu erbauen. Aber – es soll wiederholt werden – wir müssen uns zuerst von einer hartnäckigen Wahnvorstellung befreien, nämlich von der einer planetaren und zentralisierten Einheitszivilisation. Warum sollte sich denn das Universale in der Standardisierung widerspiegeln? Das Universale sucht ganz im Gegenteil die größte Mannigfaltigkeit, um seine unendlichen Möglichkeiten entfalten zu können, wie das die Überfülle von Lebensformen in den Naturreichen beweist. Die internationalistische Ideologie ist ein tölpischer Versuch, um unsere Unfähigkeit, verschiedenartige Gesellschaften in Harmonie leben zu lassen, zu vertuschen. Das deutet auch auf unsere Gewalt und unseren Willen hin, immer alles auf unser Ebenbild zu reduzieren. Wir aber möchten eine mannigfaltige Zivilisation, die als einzige den freien Gemeinschaften erlaubt, zu existieren und verschiedene Lebensweisen zu experimentieren. Diejenigen, die z. B. in einer «Termitensiedlung» leben wollen, sollten das, wenn es ihr Ideal ist, in einem begrenzten Rahmen tun können, aber man sollte sie hindern, ihre totalitäre Verwaltung auf alle vier Horizonte auszubreiten. Heute wollen die Anhänger der «Termitensiedlung» das ganze planetare Territorium besetzen.

Die neue Zivilisation wird weder kollektivistisch noch «liberal» sein. Sie wird den neuen sich ergebenden energetischen Möglichkeiten entsprechend aussehen und wird zahlreichen menschlichen Gruppen gestatten, sich in sehr unterschiedlichen sozialen Systemen zu entfalten, welche aber alle als gemeinsamen Nenner das Bewusstsein der Verbindung zwischen dem Menschen und dem Universum besitzen. Die Idee der Konstituierung eines homogenen und zentralistischen Weltreichs, welches unvermeidlich tyrannisch gegenüber den Minderheiten sein wird, muss aufgegeben werden. Da die Universal-Energie sich auf zahlreichen Frequenzen manifestiert, sollte die neue Zivilisation den energetischen Gruppen die Wahl überlassen, an welche Frequenz sie sich anschließen möchten.

Und allen denen, welche vom kollektivistischem Traum oder dem «planetaren Bewusstsein» angesteckt sind, wird die Idee einer Atomisierung der menschlichen Gesellschaft besorgniserregend erscheinen, denn sie sind von einem konformistischen Weltbild geprägt. Wenn man von der internationalistischen Propaganda «überfüttert» ist, scheint keine Alternative vorstellbar zu sein.

Viele werden in der Idee einer Konstellation von unabhängigen Gemeinschaften eine Rückkehr zur Anarchie oder zur Barbarei sehen. Sie können sich keine auf die Universal-Energie zentrierte Zivilisation vorstellen, wo das Eingreifen der Politik oder der Verwaltung unnötig ist. Sie können sich auch kein planetares Netz von neuen «Stämmen» vorstellen; und dieses Wort könnte sogar eine Panikreaktion hervorrufen, weil «primitiv» davon eine Nebenbedeutung ist. Wir werden deshalb das Wort «Gemeinschaft» anstatt «Stamm» benutzen.

Um eine auf der individuellen und kollektiven Verwendung von neuen Energien basierende Gesellschaft ins Leben rufen zu können, muss man zuerst an eine Energiequelle angeschlossen sein. Es liegt uns fern, Theorien nach der Art der Utopisten aufzustellen, denn diese haben immer das Pferd beim Schwanz aufgezäumt und standen dann im richtigen Moment handlungsunfähig da.

Einem Gesellschaftswandel muss ein Bewusstseinswandel vorausgehen. Die neue Zivilisation hängt also von unserem Bewusstseinszustand ab. Deshalb müssen sich unsere vorherigen Anstrengungen auf die praktischen Mittel konzentrieren, die es erlauben, sich an die Quelle der freien Energie anzuschließen. Wir werden später sehen, ob es nötig ist, eine Technologie zu konzipieren. Unsere Bewusstseinsorientierung wird uns den Verteilerkreislauf der Energie stellen. Vergessen wir die von der CIA beschlagnahmten Apparate von Tesla! Der einzige Apparat für freie Energie, der zählt, ist unsereiner selbst.

Die Läuterung des Planeten hat auf den unsichtbaren Ebenen durch die Einwirkung der kosmischen Wellen, die neue Informationen mit sich bringen, bereits begonnen. Wir müssen uns mit den Regenerationskräften harmonisieren, da diese sonst ihre Arbeit uns zum Trotze durchführen werden. Eine schlechte Assimilierung dieser Energien ist Ursache von Krebs und anderen Krankheiten. Die alten Gewohnheiten werden angegriffen - mit dem Resultat einer Steigerung der nervlichen Belastungen und vielleicht auch einer Verhärtung unserer unangenehmsten Charakterzüge. Individuell oder kollektiv ist das eine Zeit der Prüfungen, und deswegen herrscht auch eine sehr schwere Sicherheits-Psychose. In dieser Phase der (Eignungs-)Prüfung wird eine Gruppe von Pionieren auf der ganzen Erdoberfläche in Erscheinung treten. Diese Pioniere können nicht klar ausdrücken, was sie erwartet, aber sie wissen, dass sie die alte Welt nicht mehr wollen. Die Pioniere der neuen Ära werden sich einer neuen Arbeit stellen müssen. Es handelt sich um eine bescheidene, kein Aufsehen erregende Tätigkeit. Diese Vorbereitungsarbeit spielt sich in der Intimität des Bewusstseins ab. Es ist genauso wenig spektakulär wie das Aussäen von Samenkörnern. Keine grandiose Vision oder außerordentliche Entdeckung, sondern es werden lediglich die Komponente unserer Individualität in Ordnung gebracht. Weder Engel noch umweltsaubere Maschinen werden uns befreien, sondern allein unsere Anstrengungen, um einen inneren Wandel zu vollziehen. Dieser Wandel betrifft unser ganzes Potential: Mental-, Emotional-, Vital- und Stoffkörper. Wir müssen an uns arbeiten, und zwar mittels der uns auferlegten Prüfungen und Widerstände, die uns als Möglichkeiten für unsere Erhebung auferlegt werden. Es gibt keinen anderen Weg als den der akzeptierten und überwundenen Prüfung

Die neue Gesellschaft muss zwei Funktionen erfüllen: 1. Die Organisation des physischen Lebens für alle Mitglieder der Gemeinschaft. 2. Alle Vorkehrungen treffen, um denjenigen, die eine spirituelle Erbauung wünschen, ein geeignetes Umfeld zur Verfügung zu stellen. Auf diesen beiden Zirkeln sind die traditionellen Gesellschaftssysteme begründet worden, welche – zur ihrer Blütezeit – die Steigbügel bzw. Leiter zum Himmel waren. Seit dem Beginn des schwarzen Zeitalters – vor mehreren Jahrtausenden – ist die Zivilisation global unfähig, die Bedürfnisse des Körpers und des Geistes harmonisch zu befriedigen, und zwar wegen des Doppelverrats der Kleriker und der regierenden Eliten. Die ehemalige Kaste der Krieger hat sich allmählich in Gangs von durchtriebenen Politikern verwandelt. Und was die Priester betrifft, welche die Schlüssel zur Einweihung verloren haben, so sind diese in der formellen Magie versackt und zu Händlern von entweihten Ritualen geworden. Zwischen diesen beiden dekadenten Kasten - dem Adel und dem Klerus – ist das desorientierte Volk von revolutionären Geheimbünden angeworben worden, und schließlich befanden sich alle in der Konfusion. Diese sozialen Wechselfälle gehören zum Hinabsteigen der Menschheit ins schwarze Zeitalter, aber die Ursache der Dekadenz der Zivilisationen liegt in dem Bruch der Menschheit mit der zentralen Quelle des Universums. Wir glauben nicht, dass die planetaren Verhältnisse sich durch irgendeine «Zauberkunst» verbessern können; uns werden jedoch über die aufeinander folgenden «Sündenfälle», die uns hinunterziehen, neue Gelegenheiten zum Wiederaufstieg geboten.

Worin wird – im positiven Sinne - die Arbeit der Pioniere bestehen, die sich der Möglichkeiten bewusst sind, welche durch die neuen den irdischen Raum überflutenden Strahlungen geboten werden? Aufgrund ihrer Intuition vom Kommen einer neuen Ära, die nicht das so genannte «New Age» ist, und dank der Ablehnung der alten Ordnung, werden sie sich ganz natürlich gemäß ihrer geistigen Verwandtschaft in kleinen Einheiten gruppieren. Diese Bewusstseins- und Lebenseinheiten werden eine Art von Sammellinsen bilden, wo die neue Energie, die wir «freie Energie» nennen, sich für die verschiedensten Anwendungen speichern und zünden kann. Diese Gemeinschaften brauchen sich nicht auf Doktrinen oder gemeinsame Glauben zu stützen, denn sie besitzen alle zusammen schon das Wesentlichste: das Bewusstsein und den festen Glauben an das Universum.



Die Einheiten zum Erschließen der Freien Energie

Es ist egal, welchen Namen man der fundamentalen Energie gibt: Freie Energie oder Äther. Sie konnte bisher nur ganz selten von menschlichen Gruppen, die unter ganz speziellen Bedingungen standen, aufgenommen worden. Man weiß deshalb weder wie sie sich manifestiert noch wie man sich organisieren sollte, um eine an diese Quelle angeschlossene Gesellschaft zu gründen. Es macht keinen Sinn, dieser Energie einen Namen zu geben und ihre Qualitäten zu definieren, solange keine Experimentierung stattgefunden hat. Es genügt zu wissen, dass es diese Energie gibt und dass die Zeit drängt, sie zu entdecken, da sonst das Risiko besteht, auf Jahrhunderte wieder in die Sklaverei der Maschine zu geraten. Wird der aktuelle Zeitdruck ausreichen, um uns zum Handeln anzuspornen? Nehmen wir an, Sie befinden sich in dem erforderlichen Notzustand, denn Sie haben die Botschaft empfangen, welche uns das Universum mit den Ausstrahlungen der neuen Ära sendet. Die gemachten Erfahrungen haben Ihnen den Beweis erbracht, dass das alte System obsolet ist. Sie erwarten nichts mehr von den Autoritäten oder den Weltverbessern. Sie haben die Maske gelüftet. Ihr Bewusstsein ist offen. Sie möchten handeln, aber Sie wissen nicht wie. Ausgezeichnet!

Wenn Sie mit einem Teil der bereits erwähnten Betrachtungen einverstanden sind, können Sie in Ihrem Bekanntenkreis diejenigen ausfindig machen, welche diese Ansichten teilen könnten. Die unterschiedlichen Glaubensrichtungen oder Praktiken stellen kein Hindernis für die tiefgründige Einheit dar, welche alle die vereint, die über den Zustand der Welt gleicher Ansicht sind. Es gilt, sich auf der Basis einer Übereinstimmung des Bewusstseins zusammenzuschließen, was auf eine natürliche Art und Weise geschehen wird. Es reicht, die Tür offen zu lassen. Eine informelle Gruppe, die die Freie Energie erschließen will, wird am Anfang nichts Auffälliges darstellen, denn es geht hauptsächlich darum, Gelegenheiten für die Zusammenkunft von Wahrheitssuchern zu schaffen - egal welche besonderen Interessengebiete sie vertreten. Man kann nur hoffen, dass eine Gruppe von Personen, die sich trifft, um die Keime einer neuen Zivilisation auszusäen, sich nicht vom ersten Windstoss umwerfen lässt… Die gemachte Erfahrung wird in allen Fällen als Schulung dienen. Deswegen ist es unnötig, im Vorhinein Schwierigkeiten zu projizieren, denn diese sind sowieso unvermeidbar und können sogar konstruktiv sein.

Aber was ist eigentlich die Freie Energie? Die Freie Energie, die man Ende des 19. Jahrhunderts «Vril» nannte und dann «Grüner Strahl» unter den Radiästhesie-Forschern, kann keine praktische Anwendung finden, solange sie nicht von Bewusstseins-Gruppen erschlossen und kanalisiert wird. Es ist also ein spirituelles Unterfangen. Einem Einzelmenschen ist es unmöglich, diese Energie in der ganzen Fülle ihrer Kraft anzuzapfen. Damit sich ihre gesamte Macht entfalten kann, muss diese Energie zum Kollektivbesitz einer bewussten Menschengruppe werden. Später werden sich die neuen Nationen bilden, welche in der Freien Energie «atmen», und zwar so, wie die alten Völker durch die Blutbande und die Magie des Rassengeistes vereint waren. Die neue Zivilisation wird jedoch auf ganz anderen «nationalen» Fundamenten begründet sein. Das Individuum wird nicht mehr im Dienste des Überlebens eines rassischen Egregors stehen. Manchen spirituellen Gruppen ist es gelungen, die kosmische Energie anzuzapfen, indem sie diese mit ihrem psychischen Kollektiv harmonisiert haben, und genau das ist der Ausgangspunkt für die Freien Nationen der Zukunft. Diese Gruppen verfolgen aber meistens als Ziel den Weggang in die höheren Sphären, so dass sie von der Organisation der irdischen Verhältnisse nicht direkt betroffen sind. Trotzdem sollte man aber auch an die Vorbereitung der Zukunft für all jene denken, die weiterhin die Erde als Stützpunkt für ihren Weggang benutzen werden. Das Beste ist, wenn wir uns als Erste an die Arbeit machen, bevor uns die räuberischen Eliten ihre entartete Anschauung aufzwingen.


Freie Energie für freie Nationen

Um den Energiestrom innerhalb einer Gesellschaft harmonisch regulieren zu können, muss man Gemeinschaften gründen, die mehrere Tausend Mitglieder nicht übersteigen. Eine Stadt von 10.000 Einwohnern stellt eine maximale Größenordnung dar, um gute Beziehungen zwischen den Einwohnern zu gewähren. Wie dem auch sei, in der neuen vom Zentralismus bereinigten Zivilisation wird jeder «Stamm» die ihm entsprechende Lebensweise experimentieren können. Auch wird es den Mitgliedern auf Wunsch möglich sein, in einer anderen Gruppe aufgenommen zu werden, wenn sie ihre Lebensweise ändern möchten. Das könnte sogar einen gesunden Wetteifer darstellen. Und keine internationale Autorität wird eine Vereinheitlichung anordnen. Die derzeitig auferlegte, unmenschliche Vereinheitlichung wird in die Katastrophe führen. Dann werden sich die Menschen – auf lange Zeit - weigern, erneut dieser irrsinnigen Ideologie zu verfallen. Es ist gewiss, dass das alte System alles daran setzen wird, um diese Erneuerung zu verhindern. Doch alle Zwangsmassnahmen werden schließlich dank der Macht der sich der Freien Energie bedienenden Gruppen neutralisiert werden. Sogar keine imperialistische Gewalt wird sich der unbefangenen Macht eines Kindes entgegenstellen können. Wir sind noch weit davon entfernt, aber es ist das gesetzte Ziel. Ein langer Weg liegt noch vor uns, aber die «Kraft» wird dank unserer gemeinsamen Willensstärke mit uns sein. Deswegen sollten wir uns über die Schwächeanzeichen der heutigen Zivilisation freuen, denn sie künden den Beginn einer neuen Epoche an. Das Zeitalter der energetischen Sklaverei wird aufgehoben.


Die Zukunft

Solange sich Seelen im Kreislauf befinden, werden sie sich auf der Erde inkarnieren, um ihre Bewusstseinsarbeit durchzuführen. Das Leben wird also noch lange auf diesem Planeten fortbestehen, jedoch unter immer fürchterlicheren Bedingungen. Die Technologie von dämonischer Beschaffenheit wird ihre Gewaltherrschaft über den Teil der Menschheit ausbreiten, der dem Materialismus verfallen ist. Mit dieser Technologie wird es gelingen, Dinge zu produzieren, die Wundern gleichen. Die Massen werden sich blenden lassen, während sich aber eine Minderheit von der Mehrheit absondert. Diese Minderheit wird sich als unabhängige Gesellschaft herausbilden.

Die Menschheit wird sich also in zwei Gruppen aufteilen: die freien Menschen und die Sklaven «der Bestie» (auch genannt das Tier» mit der Zahl 666), welche aus Sicherheitsvorwänden das sittliche Bewusstsein abgeschworen haben. Man kann schon die ersten Anzeichen dieser Trennung erkennen, prophezeit als die Absonderung der «Auserwählten». Damit sind alle die Seelen gemeint, welche den «Weg der Güte» gewählt haben. Der andere Teil der Menschheit wird vollkommen schlecht werden und die Gruppe der «Guten» verfolgen, welche aber dank der Entwicklung einer spirituellen Technologie, die sie gegen Angriffe schützt, nicht wehrlos dastehen wird und wodurch auch Zivilisationsinseln bewahrt werden können. Im Laufe der Jahrhunderte werden abscheuliche, monströse Lebensformen in Erscheinung treten, die aus dem planetaren Informatiknetz hervorgehen. Es ist unmöglich, sich eine Vorstellung von der sich in einigen Jahrhunderten ergebenden Situation zu machen, und noch weniger von der, die während der großen Auseinandersetzung zwischen den «Guten» und den «Sklaven der Bestie» herrschen wird.

Die Erde wird in fünftausend Jahren immer noch bevölkert sein. Dann wird ein hohes Wesen inkarnieren, um die Verhältnisse zu sanieren. Bis dahin jedoch muss der Widerstand der «Guten» auf Probe gestellt werden. Zahlreiche derzeit inkarnierte Seelen sollten sich bewusst sein, dass sie in der Zukunft das ernten müssen, was heute gesät wird. Deswegen ist jeder jetzt unternommene Versuch, der das Aufkommen einer anderen Zivilisation begünstigt, ein absolut unerlässlicher Kraftaufwand, um später nicht in eine unerträgliche Lage zu gelangen. Das kulturelle und wissenschaftliche System versucht, uns denkunfähig zu machen, damit wir keine Gedanken über die Zukunft gestalten, außer wenn man uns die Zukunft als «Goldenes Zeitalter» darstellt, was die schlimmste aller Täuschungen ist. Auch wird versucht, uns glauben zu lassen, dass jegliches Leben vom Planeten verschwinden wird, was natürlich genau das Gegenteil des göttlichen Plans für die Inkarnation der Seelen ist.

Mise en Ligne: 27.10.11 | Extrait de Kali Yuga

 
 
 
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